
22.07.2010 - Unternehmen
ADAC-Vorwurf der Raserei vom Tisch
Angebliche Geschwindigkeitsübertretung eines Linienbusses ausgeräumt
Wie viele andere Zeitungen bundesweit hatte auch die ADAC-Motorwelt in
ihrer Juni-Ausgabe gemeldet, bei einem Test zur Sicherheit der
Schülerbeförderung sei ein Bus der Verkehrsbetriebe Kreis Plön GmbH (VKP)
der Linie 260 auf der Fahrt von Lütjenburg nach Schönberg mit einer
Geschwindigkeitsüberschreitung von 41 km/h aufgefallen.
Aus
Anlass dieser Veröffentlichung hat am 14.07.2010 ein Gespräch des
Aufsichtsratsvorsitzenden der VKP Landrat Dr. Volkram Gebel, des
Geschäftsführers Günter Gloe und des Prokuristen Andreas Scheiner mit
Vertretern des ADAC stattgefunden.
Zum Abschluss der
Besprechung stellten die Beteiligten fest, dass sie sich in dem
gemeinsamen Interesse an optimaler Sicherheit bei der Schülerbeförderung
vollkommen einig sind. Zur Kontrolle dieser Sicherheit können auch
Testfahrten beitragen, wie der ADAC sie durchgeführt hat.
Weiter ergab sich in der Besprechung, dass auch nach Auswertung der
Fahrtenschreiber und weiterer Indizien sich die in der Veröffentlichung
genannte Geschwindigkeitsübertretung nicht feststellen lässt. Das
entspricht dem Ergebnis eigener Kontrollen des Verkehrsverhaltens ihrer
Fahrer, die die VKP laufend durchführt und die ein durchgehend
verantwortungsbewusstes und verkehrsgerechtes Verhalten ihrer Fahrer
bestätigt. Die Feststellung der Geschwindigkeitsüberschreitung um 41 km/h
hatte nicht berücksichtigt, dass ein größerer Teil der Messstrecke nicht
geschwindigkeitsbeschränkt sondern außerorts gelegen war.
Die
VKP erklärte im Übrigen, dass an der Übung, die Fahrer laufend weiter über
verkehrsgerechtes Verhalten zu belehren, festgehalten wird. Dies gilt
besonders für die Pflicht, darauf zu achten, dass Busse mit stehenden
Fahrgästen nicht schneller als 60 km/h fahren dürfen.